J.K. Rowlings oder Darf Harry Potter gelesen werden?

blick in den spiegel

Da war sie wieder: Die Diskussion um das x-te Buch für Schulkinder rund um die Themenwelt von Harry Potter. Diesmal war es der Band um Hermine Granger aus der Reihe der „Potter Guides“. Ein Buch für Erstleser*innen aufgemacht als Leitfaden zur Figur Hermines. Die Kinder lieben es. So wie die jetzt fast Vierzigjährigen die Bücher und Filme verschlungen haben, wünschen sich die Kinder im Alter von 7 bis 10 diese Bücher.

Ich bin nicht nur genderfrei oder auch nicht binär, sondern leite auch eine katholische Bücherei am Stadtrand von Bonn. Ich weiß wirklich nicht, wie ich mit dem Thema umzugehen habe. Wenn ich diese Bücher aus der Bücherei verbanne, handle ich dann nicht genauso, wie die verblendeten Politiker der USA, die Büchereien vorschreiben, welche Literatur sie einstellen dürfen und welche nicht?

Schadet die Lektüre den Kindern, zumal bekannt ist, dass der Inhalt der Rowlingschen Werke weitaus weltoffener ist, als die Autorin selbst. Die alte Frage ob Werk und Autor getrennt gesehen werden kann.

Was meint ihr?


Siehe auch: https://www.uni-bielefeld.de/lehre/innovative-lehrprojekte/bilinked/communities-of-practice/public-humanities/mediathek/oeffentliche-philosophie/kunst-moral/

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